Lerche oder Eule, das ist hier die Frage!

Hallo Ihr Lieben! Willkommen in der Kategorie „effektives Selbstmanagement“! Hier in dieser Kategorie werde ich zukünftig Tipps, Tricks und Methoden mit Euch teilen, die das Selbstmanagement betreffen. Es geht hierbei mal um allgemeine Dinge und um solche, die sich in meinem privaten und Berufsalltag bewährt haben. Los geht’s mit der essentiellen Frage nach der richtigen Tageszeit. Viele Fragen sich: Wann ist der richtige Zeitpunkt für welche Tätigkeit? Oft liest man von Morgen- und Nachtmenschen, ganz so einfach ist es dann aber meiner Meinung nach doch nicht. Wer morgens gut aus dem Bett kommt, ist nicht automatisch auch dann produktiv und wer lange aufbleiben kann, der schafft seine Vorhaben nicht zwingend nur abends. Ich selbst kann mich in keiner der beiden weit verbreiteten Kategorien wiederfinden, was mich dazu veranlasst hat, meine „Bestzeiten“ auf eigene Faust herauszufinden. Beobachtet einfach einige Tage lang, wann Ihr wach und leistungsfähig seid und wann ihr einen Tiefpunkt habt. Ich habe einige Zeit lang für mich eine Liste geführt, in der ich meine „Bestzeiten“ eingetragen habe und bei mir festgestellt, dass ich sowohl früh morgens bis mittags, als auch abends ab 17 Uhr fit und produktiv bin, in der Zeit von 13 Uhr bis 17 Uhr lassen die Ergebnisse zu wünschen übrig. Eure „Bestzeiten“ findet ihr gut im Urlaub heraus, wenn Ihr kaum oder gar keine von Außen gesteuerten Termine wahrzunehmen habt und der Alltag nicht nach einem bestimmten Muster ablaufen muss. Geht möglichst auch ins Bett, wenn Ihr müde seid und steht morgens auf, wenn Ihr ausgeschlafen seid, ganz ohne Wecker. Auf diese Weise pendeln sich nach einigen Tagen Eure Schlaf/Wach Zeiten ein. Jetzt bekommt Ihr bereits erste wichtige Hinweise auf Euren natürlichen Tagesrhythmus, den Ihr ausnutzen könnt! Verbessern könnt Ihr den Effekt noch, wenn Ihr es eine Weile vermeidet über den Tag verteilt Kaffee zu trinken (außer den morgens, das kann ich nicht verantworten, Euch diesen Ratschlag zu geben, vor dem ersten Morgenkaffee kann ich persönlich gar nichts, wenn es Euch auch so geht: Bloß nicht weglassen!). Dann habt Ihr bestimmt etwas, was Ihr immer mal lernen wolltet? Eine neue Sprache, eine neue Maltechnik, Nähen, Modellbau – was auch immer Euch einfällt, alles was Euch Konzentrationsleistung abverlangt ist für den Selbsttest gut geeignet. Nehmt Euch einige Tage Zeit, an denen Ihr Euch zu verschiedenen Tageszeiten an Eure neue Aufgabe setzt und schaut, wie gut Ihr Euch konzentrieren könnt und wie weit Ihr kommt. Auf diese Weise werdet Ihr eine aussagekräftige Leistungskurve ausmachen können. Und was bringt mir dieses Wissen? Wenn Ihr auch Freelancer seid, oder Euch Eure Zeit frei oder weitestgehend frei einteilen könnt, eine ganze Menge! Aber auch im Angestelltenverhältnis lässt sich das Wissen um die eigenen „Bestzeiten“ gut nutzen. Überlegt Euch, welche Aufgabengebiete Ihr in Eurem Alltag habt und welche von Euch viel Konzentration erfordern. Könnt Ihr diese Aufgaben vielleicht zu anderen Tageszeiten ausführen? Vielleicht Emails checken nicht in die Bestzeit legen, sondern in der ersten Stunde des Arbeitstages die Zeit für die Entwicklung einer neuen Idee nutzen? Könnt Ihr vielleicht, wenn Ihr morgens nicht gut aus dem Bett kommt, aber abends länger leistungsfähig seid, später zur Arbeit kommen und dafür länger bleiben? Auch kleine Veränderungen haben oft eine große Auswirkung, es lohnt sich einige Varianten auszuprobieren und für sich die beste Lösung rauszupicken. Als Freelancer richte ich mich täglich nach meiner individuellen Leistungskurve. Wenn ich wach und leistungsfähig bin und diese Zeiten nicht für „Nebensächliches“ verbrate, sondern die Zeiten effektiv nutze, bin ich mit meiner Arbeit um einiges schneller und effektiver. Warum nicht um 14:30 Uhr  (zu meiner Unzeit) einkaufen gehen oder Unterlagen für die Steuer sortieren? Warum keinen Mittagsschlaf machen oder mitten am Tag Sport treiben, wenn ich mich danach wieder fitter fühle? Was spricht gegen den Spaziergang? Wenn Ihr wirklich effektiv sein wollt, dann löst Euch von dem Gedanken, dass zuerst alle Arbeit getan werden muss, bevor eine halbe Stunde in der Sonne sitzen erlaubt ist. Macht Euch stattdessen einen realistischen Tagesplan und verplant die Stunden sinnvoll, in denen Ihr wisst, dass Ihr leistungsfähig seid. Ihr werdet viel mehr in kürzerer Zeit erledigen können, weil Ihr Euer volles Potential ausschöpfen könnt. Auch wenn der Alltag durch von Außen gesteuerte Termine sehr voll ist, lassen sich durch kleine Veränderungen große Erfolge erzielen, ein Versuch lohnt sich jedenfalls immer. Berichtet mir gerne in den Kommentaren, was Ihr ausprobiert habt. Ich freue mich auf einen konstruktiven Austausch mit Euch!

Comment

  • Hallo Sarah,
    eine schöne Seite hast Du hier! Und Deine Tipps finde ich sehr Interressant, zumal ich selbst gerade dabei bin, mich als freiberufliche Illustratorin zu etablieren. Dabei finde ich Deinen blogpost zum eigenen Tagesrythmus sehr spannend und werde das bei mir jetzt mal beobachten…
    Herzliche Grüße und bitte weiter so!
    Werde immer mal wieder reinschauen…

    Ps.: Achso, und falls Du auf meiner Seite mal vorbeischauen solltest… ich bin immer offen für Anmerkungen und Tipps zu meiner Seite sowie auch zu meinen Illus…????

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